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GeNewsletter 05/2026

Einladung zum Mitgliedertreffen

„Seehotel Frankenhorst“ – Schwerin

Dienstag den 23. Juni 2026


Liebe Mitglieder und Sponsoren unseres Fördervereins,
nachdem wir auf unserer Mitgliederversammlung in Bollewick intensiv über unsere Ausrichtung und unsere nächsten Vorhaben diskutiert haben, wollen wir das nun fortsetzten. Wir möchten Euch zu einem zwanglosen Treffen an den Schweriner See einladen.

Ort: „Seehotel Frankenhorst“, Frankenhorst 5, 19055 Schwerin www.seehotelfrankenhorst.de

Uhrzeit: 23.06.2026 - Treffpunkt ist um 17 Uhr an der „Hafenbar“ unmittelbar am Wasser gelegen, Parkplätze sind am Hotel vorhanden

Ablauf: ein ungezwungener Grillabend mit frischen Spezialitäten, frisch gezapften Lübzer Pils, Wein und alkoholfreien Getränken.
Wir wollen uns austauschen und ins Gespräch kommen, mit unseren Mitgliedern aber auch mit unseren Sponsoren.

Gäste: Die „Mecklenburger Kochbuben“ Timm Höppner und Jörg Burchardt aus Güstrow. Die beiden möchten gerne mit uns zusammenarbeiten. Sie haben für ihre wöchentlichen YouTube Kochsendungen über 100000 Abonnenten.

Übernachtung: wer gerne übernachten möchte, melde sich bitte bei dem Hoteldirektor Renè Stolle rs@seehotelfrankenhorst.de

Die Unkosten trägt bitte jeder selbst.

Aktuelles aus dem Verein

Norbert Bosse hat sich mit den “Mecklenburger Kochbuben“ Timm Heppner & Jörg Buchardt In Güstrow getroffen. Die beiden haben uns eine Zusammenarbeit angeboten. Dreimal wöchentlich gibt es Kochsendungen auf YouTube mit den beiden zu sehen. Der Koch und der Marketingfachmann sind sehr erfolgreich im Netz unterwegs.

MV Sommerabend am 6. Juli in Berlin

Unser Förderverein ist wieder offizieller Partner des MV Sommerabends in Berlin. Da in diesem Jahr eine Landtagswahl in MV ansteht, wird es sicher besonders interessant und spannend mit den erwarteten 800 Gästen.

Teilnehmer 2026:
  • Die Schweriner Gourmetfabrik
  • Strandhotel Dünenmeer Dierhagen
  • Fleischerei Andreas Ledder – Rostock
  • Schlossgut Groß Schwansee

Neue Vereinsadresse und Anschrift

Wir haben seit einigen Wochen eine neue Postadresse.

Förderverein für die regionale Gastronomie und heimische Kochkunst in MV e.V.
Co Working
Neuwieder Weg 1
18273 Güstrow

Diese Adresse ist am „Hotel & Restaurant am Schlosspark“ in Güstrow, am Co Working Bereich. Unser zuständiges Amtsgericht ist aber weiterhin Schwerin.
Der Briefkasten vor Ort wird regelmäßig gelehrt, unser Buchhalter ist dort und wir treffen uns auch vor Ort mit Partnern und Gästen.

Unsere Food Mentorin Christin Röpert berichtet aus Sardinien

Heute werfen wir wieder einmal einen Blick über den Tellerrand – in meine zweite Heimat: Sardinien.

Auf den ersten Blick haben Sardinien und Mecklenburg-Vorpommern überraschend viele Gemeinsamkeiten. Beide Regionen leben vor allem von Landwirtschaft und Tourismus, zählen nicht zu den wirtschaftsstärksten Regionen ihres Landes und sind außerhalb der Hauptsaison nicht immer ganz unkompliziert zu erreichen. Und noch etwas verbindet Sarden und Mecklenburger: eine gewisse Sturheit und Eigenwilligkeit.

Während diese Eigenschaft auf Sardinien jedoch dazu beigetragen hat, Traditionen über Generationen hinweg lebendig zu halten, geraten vielerorts anderswo alte Bräuche zunehmend in Vergessenheit. Ob Handwerk, Feste oder Kulinarik – die Sarden pflegen ihr kulturelles Erbe mit bemerkenswerter Hingabe. Für viele Italiener vom Festland gelten sie deshalb fast als Exoten im eigenen Land.

Wenn in den Sommermonaten die Besucher in Scharen auf die Insel strömen, sind besonders die Agriturismi gefragt. Oft liegen sie abseits der touristischen Zentren und sind nur über holprige, unbefestigte Straßen erreichbar. Doch genau das macht ihren Reiz aus: herzliche Gastgeber, authentische Atmosphäre und eine Küche, die konsequent auf regionale Zutaten setzt. Vieles stammt direkt vom eigenen Hof oder aus der unmittelbaren Umgebung – auf Sardinien spricht man von „Kilometro Zero“.

Aus wenigen, oft einfachen Zutaten entstehen Gerichte, die es so auf dem italienischen Festland nicht gibt – manchmal nicht einmal im Nachbarort. Zu den bekanntesten sardischen Spezialitäten gehören Fregola, Culurgiones, Pane Carasau, Porcheddu, Maccarones de Busa, Seadas, Mirto und Cannonau.

Die Besucher kommen deshalb längst nicht nur wegen der traumhaften Strände. Viele zieht es gezielt ins Hinterland, um die regionale Küche kennenzulernen und sich mit Spezialitäten für zuhause einzudecken. Eine Form regionaler Wertschöpfung, von der wir in Mecklenburg-Vorpommern durchaus lernen können. Auf Sardinien wird Regionalität nicht nur bewahrt, sondern bewusst gelebt und vermarktet – oft bis auf die Ebene einzelner Orte und Dörfer.

Ein schönes Beispiel dafür ist die „Sa Suppa Siniscolese“, eine Spezialität aus meinem Heimatort Siniscola. Das Gericht besteht aus altem Brot, Fleischbrühe, Tomaten und Pecorino. Traditionell wurde die Suppa bei Festen in großen Töpfen zubereitet, die sowohl von unten als auch von oben mit Glut bedeckt wurden – eine aufwendige Methode, die dem Gericht seinen besonderen Geschmack verleiht.

Auch heute wird die Sa Suppa noch von einigen Restaurants an bestimmten Wochentagen oder auf Vorbestellung angeboten. Die Einheimischen nutzen die Gelegenheit oft gleich, um mehrere Portionen mitzunehmen – schließlich schmeckt sie auch am nächsten Tag noch hervorragend. Ein einfaches Gericht mit großer Geschichte, das zeigt, wie eng auf Sardinien Tradition, Genuss und regionale Identität miteinander verbunden sind.
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Förderverein für die regionale Gastronomiekultur
und heimische Kochkunst in MV
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